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eucharistieIn der Erstkommunionsfeier empfangen die Kinder zum ersten Mal Jesus Christus im Zeichen von Brot und Wein.
Beim Sakrament der Eucharistie handelt es sich um Jesu Abschiedsgeschenk: Vor seinem Leiden und Sterben hat Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl gehalten. Er nahm Brot und Wein, reichte es mit den Worten „Dies ist mein Leib, dies ist mein Blut“ und fügte hinzu: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (Lukas 22,19 und 1 Korinther 11,23-25).
Die Eucharistiefeier ist somit nicht nur ein Gedächtnismahl, sondern in ihr bleibt Christus gegenwärtig. Sie bildet das Zentrum der Gemeinschaft der Kirche und ist zugleich ihre Kraftquelle. Neben Taufe und Firmung zählt das Sakrament der Eucharistie zu den Einführungssakramenten. 
 

Vorbereitung auf die Erstkommunion

Die Erstkommunion feiern wir in unserer Pfarrgemeinde am Weißen Sonntag, das ist der erste Sonntag nach Ostern, oder am darauf folgenden Sonntag. Die Vorbereitung der Kinder geschieht in kleinen Gruppen und bei verschiedenen Gottesdiensten. Die Vorbereitung beginnt im Herbst des Vorjahres. Eingeladen sind die Kinder der dritten Klassenstufe.
Nähere Information dazu gibt Diakon Hubertus Klingebiel (Tel: 08857 69 289-12).

Weggottesdienste

Die Weggottesdienste in der Erstkommunionvorbereitung

Warum machen wir eigentlich eine Kniebeuge? - Was bedeutet das Kreuzzeichen? - Wie gelingt es, still zu werden und zu beten? Regelmäßige Kirchgänger können solche Fragen sicher leicht beantworten, vielen Kindern sind die Riten, Gesten und Symbole der Messfeier aber keineswegs 'selbst-verständlich'.

Weggottesdienst scherben MediumWarum beten wir zu Beginn der Messfeier ein Schuldbekenntnis? In dem Weggottesdienst „Ich bringe meine Scherben vor Gott versuchen wir darauf eine Antwort zu finden.Umso wichtiger ist es, gerade die Erstkommunionkinder an die Liturgie, die Feier der heiligen Messe heranzuführen. Dass dies nicht allein theoretisch geschehen kann, versteht sich, aber in der Feier der Eucharistie selbst ist oft nur wenig Raum dafür, diese Vollzüge verständlich und immer neu zu erklären. Auf der Suche nach einer kindgemäßen Form der Vermitt-lung und Einübung dieser liturgischen Handlungen entdeckte ich vor zwei Jahren das Konzept der Weggottesdienste in der Erstkommunionvorbereitung, das aus der Erzdiözese Paderborn stammt.

'Gott, vor dir bin ich klein - Gott, mit dir bin ich groß!' So beten wir beispielsweise, wenn wir beim gemeinsamen Einzug in die Kirche die Kniebeuge vor dem Tabernakel machen. Und durch das Tun, das gleichzeitig auch immer wieder gedeutet wird, fällt es vielen leichter zu verstehen, was diese Kniebeuge eigentlich aussagt: Vor diesem Gott, der die Welt mit allem, was auf ihr lebt, geschaffen hat, bin ich ganz klein. Aber weil er mich liebt so wie ich bin, darf ich zu ihm kommen und aufrecht vor ihm stehen.Auf dem Weg der Erstkommunionvorbereitung, der Hinführung auf das Sakrament der Eucharistie, machen wir uns so gemeinsam mit den Erstkommunionkindern und ihren Eltern auf den Weg durch die Eucharistiefeier selber. Und es ist ein Weg, der sich lohnt. Bei den aufeinander aufbauenden Gottesdiensten werden einzelne Teile der heiligen Messe eingeübt. Feste Rituale bieten dabei den Kindern die Gelegenheit, die Selbstverständlichkeiten, von denen oben die Rede war, im tätigen Vollzug besser zu verstehen.

Auch das stille Gebet üben wir ein: 'Gott, ich schicke meine Gedanken zu dir - Gott ich will mit dir sprechen - Gott ich öffne dir mein Herz': So betet ein Kind vor, während alle anderen die gefalteten Hände an die Stirn, an den Mund und auf die Brust halten. Selten habe ich erlebt, wie 20 bis 30 Kinder so still sein können wie in diesen Momenten.

'Learning by doing' heißt ein altes Schlagwort. Und mir scheint, das gilt genauso für die Liturgie. Vieles, was wir so in den Weggottesdiensten vollziehen, wird verständlicher und eingängiger. Und die Kinder - das ist für mich vielleicht die wichtigste Erfahrung nach diesen zwei Jahren - lassen sich ansprechen von dieser uralten Form der Liturgie, wenn sie ihnen in entsprechender und kindgemäßer Form nahe gebracht wird. Auch wenn wir die Weggottesdienste in erster Linie für die Kinder feiern, laden wir die Eltern und Geschwister ebenso zur Mitfeier ein. Zwar sind sie so zunächst Zuschauer der Liturgie der Kinder, werden aber durch die innere Dynamik der Feier mit in das Geschehen hineingezogen. Das es sie ebenso anspricht, zeigt mir auch, dass viele Eltern mir beim Hinausgehen 'Schön war´s' zuraunen. Vielleicht haben sie ja auch Lust bekommen, mal zuzuschauen und mitzufeiern. Ich würde mich darüber freuen!
Diakon Hubertus Klingebiel

Bedeutung

Das Wort „Eucharistie“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Danksagung“.

Seit dem 12. Jahrhundert wird zumeist nur noch das heilige Brot – die Hostie – ausgeteilt aus Sorge, dass der Wein verunreinigt oder verschüttet werden könnte.

Auch die Form des Kommunionempfangs hat sich über die Jahre verändert. Zu Beginn reichten die Gläubigen Brot und Wein untereinander weiter, während später ein Priester die Hostien an die Kommunikanten austeilte. Bis zum 9. Jahrhundert wurde den Christen die Hostie in die Hand gelegt. Anschließend setzte sich der Brauch durch, sie direkt in den Mund zu geben. Mittlerweile sind beide Formen des Kommunionempfangs nebeneinander getreten.

Geschichte

Seit dem 12. Jahrhundert wird zumeist nur noch das heilige Brot – die Hostie – ausgeteilt aus Sorge, dass der Wein verunreinigt oder verschüttet werden könnte.
Auch die Form des Kommunionempfangs hat sich über die Jahre verändert. Zu Beginn reichten die Gläubigen Brot und Wein untereinander weiter, während später ein Priester die Hostien an die Kommunikanten austeilte. Bis zum 9. Jahrhundert wurde den Christen die Hostie in die Hand gelegt. Anschließend setzte sich der Brauch durch, sie direkt in den Mund zu geben. Mittlerweile sind beide Formen des Kommunionempfangs nebeneinander getreten.

Veranstaltungen - Erstkommunionvorbereitung

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