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12349 dsc 00231 by michael bogedain pfarrbriefserviceDie Taufformel „Ich taufe Dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ bringt es in verdichteter Weise zum Ausdruck: Der Name Gottes bürgt für sein Mitgehen, seine Nähe und Liebe, er ist das Fundament eines Lebens aus dem Vertrauen. Der Name Jesus Christus schenkt eine konkrete Beziehung und Berufung, er lädt ein zu einer Lebensgestaltung als Christin und Christ. Der Name des Heiligen Geistes öffnet das Tor zur Gemeinschaft des Glaubens, zur Gemeinschaft der Kirche, mit ihren Riten und sakramentalen Vollzügen, mit ihrem Wertesystem und ihrer Lebensdeutung vom Evangelium her. Das Sakrament der Taufe ist das Sakrament des Glaubens, des Vertrauens, der Geborgenheit und Führung. Es will ein verlässliches Fundament für das Leben schenken.

 

Taufvorbereitung

Die Vorbereitung auf die Spendung der Taufe geschieht in unserer Pfarreiengemeinschaft in einem Taufvorbereitungsabend für die Eltern und Paten, der von ehrenamtlichen Mitarbeitern gestaltet und geleitet werden und im Taufgespräch mit dem Taufspender (Pfarrer oder Diakon).

In den Abenden zur Taufvorbereitung wollen wir im Austausch mit den Eltern, die ihr Kind zur Taufe angemeldet haben, ein besseres Verständnis von Taufe ermöglichen.

  • Was ist Taufe und was schenkt sie?
  • Welche Bedeutung hat sie für das Leben des Kindes?
  • Und welche Bedeutung hat der Glaube überhaupt für unser Leben?
  • Wie kann das Hineinwachsen in den Glauben gelingen?

Das sind Fragen, über die gemeinsam geredet wird. Die Eltern erhalten dabei auch Anregungen, die Tauffeierlichkeiten persönlich mitzugestalten – beispielsweise durch die Auswahl der Lieder. Zudem können Sie Fragen zum Thema stellen.

Eingeladen zu den Abenden sind beide Elternteile. Willkommen sind auch die Taufpatinnen und Taufpaten des Kindes.

Formales

Um Ihr Kind zur Taufe anzumelden, wenden Sie sich an das Pfarrbüro in Benediktbeuern (08857 69 289-0). Dabei sind folgende Unterlagen notwendig:

  • Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke (erhältlich beim Standesamt des Geburtsorts des Täuflings)
  • Stammbuch

Bei der Anmeldung zur Taufe sollten Sie wissen, wer Pate des Taufkindes wird, da dessen persönliche Daten neben jenen der Eltern erfasst werden.
Für die Taufe notwendig sind ein weißes Taufkleidfür das Kind, das aber auch von der Pfarrei gestellt werden kann, sowie eine Taufkerze.

Pate

Der Taufpate begleitet den jungen Christen – insbesondere auf seinem Glaubensweg. Daher muss er römisch-katholisch und gefirmt sein. Ein evangelischer Christ kann zusammen mit einem katholischen Paten als Taufzeuge zugelassen werden.

Ablauf des Taufgottesdienstes

Dem Einzug und der Begrüßung folgt die Befragung der Eltern, welchen Namen sie dem Taufkind geben wollen, was sie von der Kirche für das Kind erbitten und ob sie sich der Aufgabe zur religiösen Erziehung bewusst sind.Auch der Pate wird gefragt, ob er zur religiösen Erziehung seines Patenkindes bereit ist. Daran anschließend zeichnen der Priester bzw. Diakon, die Eltern und die Paten dem Täufling ein Kreuzzeichen auf die Stirn

Gebet, Lesung und Predigt schließen sich an. Der Taufspender ruft die Heiligen an. Fürbitten werden vorgetragen. Es folgt die Katechumenensalbung und die Weihe mit Taufwasser. Die Eltern und Paten sagen dem Bösen ab und bekennen sich zum Glauben.

Der Priester tauft das Kind „im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Er salbt es mit Chrisam. Das Taufkleid wird angezogen und die Taufkerze an der Osterkerze entzündet. Der Effata-Ritus wird vollzogen: Der Priester berührt Ohren und Mund des Neugetauften und spricht "Effata!", was so viel bedeutet wie „Öffne Dich“. Damit macht er deutlich, dass dieser sich dem Wort Gottes öffnen und den Glauben bekennen soll.

Nach dem Vater Unser segnet der Priester die Anwesenden und das Schlusslied wird gesungen.

Taufkerze und Taufkleid

Das Licht der Taufkerze, die während der Feier an der Osterkerze entzündet wird, symbolisiert die Beziehung zu Gott und den Menschen. Die Taufkerze wird mit nach Hause genommen. Sie dient als Erinnerung an die Taufe und wird zu besonderen Anlässen wie etwa dem Namenstag oder der Erstkommunion wieder entzündet.

Das Taufkleid versinnbildlicht den Beginn eines neuen Lebens. Die weiße Farbe erinnert an das Gewand, das Jesu am Tag seiner Verklärung getragen hat. Zudem ist weiß die Farbe der Auferstehung.

Erwachsenentaufe

Erwachsene bitten für sich selbst um die Taufe. Sie bereiten sich im so genannten Katechumenat darauf vor. Dann tragen sie den Wunsch, getauft zu werden, dem Bischof vor.
Die Taufe selbst erfolgt häufig in der Osternachtfeier. Das Sakrament wird von erwachsenen Täuflingen zugleich mit Kommunion und Firmung empfangen.

Eine spezielle Internetseite informiert Sie über alles Wissenswerte auf dem Weg zum Christsein in der katholischen Kirche: Katholisch werden.

 

Termine zur Taufvorbereitung

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